Zum 7. Mal Weihnachtsmarkt in Rangsdorf – Was steckt dahinter

Das ist immer wieder eine große Aufgabe des Ehrenamtes und der Zusammenarbeit mit der Verwaltung. An dieser Stelle möchte ich die Zusammenhänge etwas erläutern, denn ohne Sponsoren, den Bürgermeister, den Privatpersonen und den Teilnehmern würde dieses Projekt scheitern. Grundvoraussetzung für das Gelingen ist meine Tätigkeit im Südring Center, die Werbegemeinschaft stellt hier kostenlos den gesamten Schmuck, den Hauptteil der Verkabelung und auch Geld zur Verfügung. Ohne einen finanziellen Ausgleich in Höhe von etwa 1000 € wären die Kosten für die einzelnen Händler und Standmieter nicht zu halten und Vereine könnten nicht kostenlos teilnehmen ( 50 Händler 15 Vereine).
Sonderkondition bei Versicherung (Junge Generation Czaja), Bewachung (Wach & Schutz Luckenwalde) und Miettoilettenservice (Pfennig / Mückendorf) oder Sonderpreise bei den Leihständen (Marktstandvermietung Krüger).
Aber auch kostenlos: Elektroenergie, Marktgebühren, Ausschankgenehmigungen oder Kosten für die Verkehrsanordnung sind Beispiele für ein Interesse daran, wie sich die Region in unseren Weihnachtsmarkt einbringt.
Verwaltung, Unternehmer und Privatpersonen machen diesen Weihnachtsmarkt aus, jeder bringt seine Stärken ein. So auch Familie Glendenberg, sie stellen Marktstände kostenlos zur Verfügung. Herr Lutz Glendenberg war der Initiator des ersten Weihnachtsmarktes. Gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde legten wir den Standort fest, um die alte Dorfkirche und gaben dem Adventsmarkt das Motto „besinnlich“. Keine laute Musik, keine Fahrgeschäfte, sondern Kommunikation und festliche Stimmung herrschen hier vor. Mit der Zeit mussten wir größer werden, größer, weil so viele Menschen kamen, die dann nicht ausreichend bedient werden konnte. Größer, aber nicht zu groß. Mein Ziel sind die Höfe im Dorfkern, sie sollen den Besuchern, die nötige Weite geben.
Der Bauunternehmer Olaf von Weschpfennig und Arnold Gohl haben dies schon getan, sie stellen ihre Höfe zur Verfügung, nehmen das Spektakel für das Gelingen des Weihnachtsmarktes in Kauf. Ich hoffe auf weitere Beteiligungen.
Das Festival der Bäume nimmt auch einen großen Teil des Geschehens ein, ist aber eine eigene selbstständige Veranstaltung innerhalb der 3 Tage.
Mit in diese Markttage haben sich auch die Seniorenresidenz und der Kunsthof eingebracht.
Nicht zu vergessen ist das Engagement der evangelischen Kirche, sie ist der Kern des besinnlichen Weihnachtsmarktes. Es geht fasst unter, das es ein eigener christlicher Markt mit Kultur in und um die Kirche ist. Viele Ehrenamtliche aus der Kirchengemeinde engagieren sich für den Weihnachtsmarkt: bei der lebendigen Krippe, die die Markttage eröffnet, bei den Musiken und dem Weihnachtsliedersingen in der Kirche, bei den Basaren in Kirche und Gemeindezentrum und beim Café. Ein Krippenspiel zu Beginn des Markttreibens, aufgeführt von Laien in Kostümen, ohne den Einsatz der Dachdeckerfirma Grassmann und Quappe, die die Krippe aufbauen wäre das auch nicht möglich.
Noch zum Schluß ein Wort zu den Aufbauhelfern und einen Generationswechsel.
Ich möchte Ihnen hier Dirk Weiß vorstellen, selbst seit dem ersten Weihnachtsmarkt mit als Weinhändler dabei, soll er mich einmal bei der Organisation ablösen, er ist Verwaltungsmitarbeiter und Leiter des Sozialamtes in Neuenhagen, „eingeborener Rangsdorfer“ und ambitionierter Handballer bei SV Lok Rangsdorf. Bis zum 10. Markt bleibe ich an der Spitze der Organisation.
Privatpersonen helfen beim Auf- und Abbau; Herr Oscar Gossing, Herr Martin Balk, Herr Bernd Wilde, Wilfried Dorsheimer und die Mitarbeiter des Bauhofes, die nicht nur innerhalb ihrer Arbeitszeit, sondern darüber hinaus tätig sind, stellvertretend dafür möchte ich Uwe Richert benennen, der auf alle Ideen und Aktionen von mir sehr besonnen reagiert, es mit den Vorgesetzen oder dem Bürgermeister bespricht und umsetzt. Dank im Voraus an alle Beteiligte und auf ein gutes Gelingen, vielleicht sogar mit Schnee, das aber eine besondere Herausforderung wird. Nicht zu vergessen, Winterdienst für die Mitarbeiter des Bauhofes geht vor!

Jürgen Muschinsky / Christian Pagel